Auf dem E-Scooter zu stehen und über mehrere Kilometer zu lenken und gleichzeitig die Balance zu halten ist deutlich anstrengender als auf den ersten Blick gedacht.

Die Hersteller bieten daher neben den klassischen Tretrollern auch Modelle mit Sitz an. Auf diesen erreichen Sie entspannt Ihr Ziel und können sich ganz auf das Lenken und die Strecke konzentrieren. In diesem Ratgeber erfahren Sie worauf Sie beim Kauf und dem legalen Fahren im Straßenverkehr der elektrischen Kleinkrafträder achten sollten.

Top 3 E-Scooter mit Sitz

Top-Empfehlung
Wizzard City Scooter 2.5 Plus
eFlux Street 40
Mach1 E-Scooter
HerstellerWizzard eFlux Mach1
ModellWizzard City Scooter 2.5 PluseFlux Street 40Mach1 E-Scooter
Leistung500 Watt800 Watt500 Watt
Geschwindigkeit40 km/h35 km/h20 km/h
Reichweite100 km20 km30 km
Belastbarkeit140 kg110 kg115 kg
Gewicht22,5 kg40 kg40 kg
Straßenzulassung
Klappbar
Lampe
Ständer
Stoßdämpfer
Preis Preis nicht verfügbar
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€ 699,99
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Top-Empfehlung
Wizzard City Scooter 2.5 Plus
HerstellerWizzard
ModellWizzard City Scooter 2.5 Plus
Leistung500 Watt
Geschwindigkeit40 km/h
Reichweite100 km
Belastbarkeit140 kg
Gewicht22,5 kg
Straßenzulassung
Klappbar
Lampe
Ständer
Stoßdämpfer
Preis Preis nicht verfügbar
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eFlux Street 40
HerstellereFlux
ModelleFlux Street 40
Leistung800 Watt
Geschwindigkeit35 km/h
Reichweite20 km
Belastbarkeit110 kg
Gewicht40 kg
Straßenzulassung
Klappbar
Lampe
Ständer
Stoßdämpfer
Preis € 699,99
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Mach1 E-Scooter
HerstellerMach1
ModellMach1 E-Scooter
Leistung500 Watt
Geschwindigkeit20 km/h
Reichweite30 km
Belastbarkeit115 kg
Gewicht40 kg
Straßenzulassung
Klappbar
Lampe
Ständer
Stoßdämpfer
Preis Preis nicht verfügbar
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Wizzard City Scooter 2.5 Plus

Der City Scooter 2.5 Plus von Wizzard hat eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h.

Der Elektro City Scooter 2.5 Plus von Wizzard verfügt über einen 48V Lithium-Ionen-Akku. Die Reichweite einer Akkuladung beträgt bis zu 100 Kilometer, wodurch dieser Roller eine echte Alternative zum Auto oder dem öffentlichen Nahverkehr ist. Bis zur vollständigen Ladung vergehen bei diesem Modell bis zu 11 Stunden.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 40 km/h. Eingestellt werden können drei Geschwindigkeitsstufen mit 10, 20 oder 40 km/h. Der auf der Lenkstange befindliche Bordcomputer gibt jederzeit Auskunft über die aktuelle Geschwindigkeit oder den Akkustand.

Dieser Scooter kann zudem einfach zusammengeklappt werden. Dank des leichten Gewichts von 22,5 kg ist es unproblematisch den elektrischen Tretroller zu tragen, um diesen mit in die Wohnung oder in das Büro zu nehmen. Das maximale weitere Gewicht beträgt 140 kg, sodass auch schwerere Belastungen keine Beschädigungen hervorrufen.

eFlux Street 40

Für den Street 40 von eFlux benötigtigen Sie eine gültige Fahrerlaubnis.

Der Street 40 Elektroroller von eFlux verfügt über einen Heckantrieb mit bis zu 800 Watt Leistung. Der Scooter besitzt eine Straßenzulassung und darf somit mit einer AM Fahrerlaubnis oder einem Führerschein jederzeit legal gefahren werden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 35 km/h, wodurch auch die Helmpflicht besteht.

Das Design ist im Alltag sehr flexibel. Die Klappfunktion erlaubt es den Scooter mit wenig Mühe zu transportieren. Gleichzeitig kann der Sitz abmontiert werden, um das Kleinkraftrad wie einen regulären Tretroller zu verwenden.

Die LED Scheinwerfer lassen sich flexibel zuschalten und verbrauchen somit am Tag keine Akkuleistung. Der Akku lässt sich zum leichten Laden oder dem Auswechseln komplett entfernen. Über die Multifunktionsanzeige ist der Ladestand jederzeit erkennbar, sodass der Elektroroller mit Sitz nicht unerwartet stehenbleibt.

Mach1 E-Scooter

Der E-Scooter von Mach1 gilt rechtlich als Mofa.

Der E-Scooter mit Sitz von Mach1 verfügt über eine Straßenzulassung für die Nutzung im Straßenverkehr. Die maximale Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 km/h. Das erlaubt es auch Minderjährigen ab dem 16. Lebensjahr mit einem Mofa-Führerschein diesen Roller zu fahren. Eine Helmpflicht besteht bei dieser Geschwindigkeit noch nicht.

Der Hersteller bietet dieses Modell aktuell in drei verschiedenen Akku Varianten an. Die Ladezeit dauert je nach Variante zwischen 6 und 8 Stunden. Die Reichweite beträgt mit einer Akkuladung bis zu 30 km.

Der Scooter kann zusammengeklappt werden und verfügt inklusive der Akkus über ein Gewicht von 40 kg. Zusätzlich belastet werden darf der Tretroller mit dem Gewicht von maximal 115 kg. Im Lieferumfang enthalten ist auch ein Werkzeug-Set mit dem kleinere Reparaturen ganz einfach selbst durchgeführt werden können.

Typische Einsatzgebiete für Elektro Scooter mit Sitz

Eine der größten Hoffnungen, die vonseiten der Politik mit der Straßenzulassung von E-Scootern mit Sitz verbunden ist, besteht in der Entlastung des Nahverkehrs. Pendler nutzen von Zuhause bis zum Bahnhof noch sehr häufig das Auto. Das führt auf den Parkplätzen und in der Nachbarschaft der Bahnhöfe oft zu einer sehr unübersichtlichen Parksituation. Ist der Scooter klappbar, ist die Mitnahme in der Bahn oder dem Bus zudem mit keinen weiteren Kosten verbunden.

Aufgrund des elektrischen Antriebs entstehen zudem keine umweltschädlichen Abgase. Nutzen mehr Menschen für Besorgungen den Tretroller mit Sitz sinkt die Feinstaubbelastung und die Klimaziele, die zur Reduzierung der Erderwärmung erreicht werden müssen, rücken wieder zu einem kleinen Stück mehr in greifbare Nähe.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die erhöhte Mobilität der Fahrer. Durch den Sitz und den elektrischen Antrieb gibt es für die Nutzung keine Altersobergrenze. Ältere Menschen überwinden mit den Scootern körperliche Einschränkungen und sind nicht ausschließlich auf den Pkw oder Busse angewiesen, um Freunde zu besuchen oder Einkäufe zu erledigen.

Praktisch sind die E-Scooter mit Sitz auch für den Weg zur Schule, der Uni oder den Ausbildungsplatz. Aufgrund der steigenden Kosten, die mit den Kosten eines eigenen Fahrzeugs verbunden sind, bietet sich der elektrische Tretroller ebenfalls für junge Menschen an. Sind die Modelle nicht zusammenklappbar, sollte ein Diebstahlschutz wie ein Lenkradschutz vorhanden sein. Diebe haben dadurch kein leichtes Spiel mit der unerlaubten Mitnahme der Scooter.

Rechtliche Unterschiede zwischen E-Scootern mit und ohne Sitz

Möchten Sie möglichst entspannt und komfortabel Ihr Ziel erreichen ist der E-Scooter mit Sitz die erste Wahl. Der Gesetzgeber hat jedoch einige Abgrenzungen zu elektrischen Tretrollern ohne Sitz geschaffen, die Ihnen vor einem Kauf bekannt sein sollten. Hier einige der wichtigsten Unterschiede:

Modelle ohne Sitz zählen rechtlich zu den Elektrokleinstfahrzeugen und müssen den Regeln der Elektrokleinstfahrzeuge Verordnung oder kurz eKFV entsprechen. Hierzu gehört neben der Lenkstange ebenfalls eine sicherheitsrelevante Ausstattung wie zwei voneinander unabhängige Bremsen oder Lichter an der Vorder- und Rückseite. Die Geschwindigkeit darf zudem 20 km/h nicht überschreiten. Die Nennleistung darf 500 Watt nicht überschreiten. Erlaubt ist das Fahren ab einem Alter von 14 Jahren.

Roller mit Sitz für Erwachsene fallen dagegen in die Fahrzeugklasse L1e, welche zweirädrige Kleinkrafträder ebenso wie Fahrräder mit elektrischem Antrieb umfasst. Einer der größten Unterschiede zeigt sich in der Nennleistung, die hier bereits 4000 Watt umfassen darf. Die maximale Höchstgeschwindigkeit steigt bei diesen Modellen auf 45 km/h. Daraus ergibt sich auch die Verpflichtung neben den allgemeinen Schutzvorrichtungen wie Licht, Bremse und Hupe oder Klingel auch Blinker und Rückspiegel zu benötigen.

Wird für die Fahrt ein Führerschein benötigt?

Das Mindestalter für die legale Fahrt auf einem Elektroscooter mit Sitz beginnt mit dem 16. Geburtstag. Eine weitere Voraussetzung für minderjährige Fahrer ist ein Führerschein in der Klasse AM. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist diese Fahrerlaubnis auch als Mofa-Führerschein bekannt. Zusätzlich dürfen die genutzten motorisierten Zweiräder nicht schneller als 25 km/h fahren.

Sind Sie bereits volljährig, ist auch ein gültiger Führerschein für Kraftfahrzeuge eine Option für eine rechtlich erlaubte Verwendung im Staßenverkehr. Die Höchstgeschwindigkeit darf bei diesen Kleinkrafträdern bis zu 45 km/h betragen. Den Führerschein sollten Sie als Beweis für die legale Verwendung im öffentlichen Straßenverkehr immer mit sich führen.

Besteht für E-Roller mit Sitz eine Helmpflicht?

Bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h besteht keine gesetzliche Verpflichtung einen Helm zu tragen. Für Elektroroller mit Sitz, die bis zu 45 km/h erreichen ist es Pflicht sich mit einem Helm vor Verletzungen zu schützen. Diese sind nicht immer auf das eigene Fahrverhalten zurückzuführen, sondern können auch anderen Verkehrsteilnehmern geschuldet sein, welche den E-Scooter schlicht übersehen. Eine umsichtige Fahrweise ist daher nur ein bedingter Schutz vor Verletzungen.

Wichtige Auswahlkriterien, die den Kauf erleichtern

Die Sicherheit und Zuverlässigkeit sind zwei der wichtigsten Faktoren, die bei jedem Elektro Scooter mit Sitz perfekt ineinander greifen sollten. Damit Sie in der Lage sind in der aktuellen Auswahl an Kleinkrafträdern die für Sie am besten geeigneten Modelle zu erkennen, haben wir an diese Stelle einige der wichtigsten Auswahlkriterien kurz näher vorgestellt.

Das Licht

Ein Kleinkraftrad mit Straßenzulassung muss zwingend über eine sichere Beleuchtung verfügen. Diese befindet sich an den Zweirädern jeweils auf der Front sowie der Rückseite. Fehlt diese Beleuchtung stellt dies eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld bestraft wird. Weiterhin dient die Beleuchtung auch der allgemeinen Sicherheit im Straßenverkehr. Aufgrund des elektrischen Antriebs sind die E-Scooter kaum zu hören und nähern sich mitunter schneller als Passanten ausweichen oder Fahrzeuge und Fahrräder bremsen können.

Eine zweite erforderliche Beleuchtung sind Blinker, welche beim Abbiegen die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer durch Lichtsignale zur Aufmerksamkeit aufrufen. Die Blinker dienen der Sicherheit des Fahrers und stellen zudem sicher, dass aufgrund der höheren Geschwindigkeit stets beide Hände auf der Lenkstange verbleiben.

Das Standbrett

Das Standbrett sollte beiden Füßen während des Sitzens einen optimalen Halt gewähren. Die Breite ist hierbei ein wichtiger Faktor, damit die Füße möglichst parallel aufliegen und sich nicht während der gesamten Fahrt in einer unnatürlichen Haltung befinden. Für ein durchdachtes Design sprechen auch Trittbretter mit einem rutschfesten Profil. Schuhe mit glatten Sohlen finden darauf ebenfalls einen guten Halt und gleiten bei schnellerem Tempo nicht zu den Seiten ab.

Die Reifen

Zur Auswahl bei den Reifen stehen neben Vollgummireifen auch mit Luft gefüllte Reifen. Letztere federn Unebenheiten des Untergrunds besser ab und gestalten die Fahrt daher etwas angenehmer. Gleichzeitig müssen Sie mit dem Blick sehr vorausschauend fahren, um Scherben oder anderen spitzen Hindernissen auszuweichen. Ansonsten kann die Luft entweichen und der Roller muss bis zum Ziel getragen werden. Die Wartung gestaltet sich bei Luft gefüllten Ballonreifen mitunter aufwendiger, da von Zeit zu Zeit der Luftdruck im Reifen kontrolliert werden muss.

Ein weiteres wichtiges Auswahlkriterium der Reifen stellt deren Durchmesser dar. Zur Auswahl stehen hier Modelle zwischen 10 bis 26 Zoll. Fahren Sie ausschließlich in der Stadt und auf gepflasterten Wegen sind auch schmalere Reifen mit keinen Einschränkungen verbunden. Je unebener der Untergrund ist, umso breiter sollten die Reifen sein, um sich am Ziel nicht zu durchgeschüttelt von der Fahrt fühlen.

Die Bremsen

Ein wichtiges Kaufkriterium, welches der Sicherheit dient, sind zwei unabhängig voneinander agierende Bremsen. Viele Hersteller und Käufer setzen auf hydraulische Scheibenbremsen, um die E-Scooter auch bei plötzlich auftauchenden Hindernissen zuverlässig abzubremsen. Erhältlich sind sowohl Bremssysteme, die komplett über den Lenker gesteuert werden als auch Bremsen für das Hinterrad, welche mit dem Fuß zu betätigen sind.

Der Akku

Das Herzstück eines E-Scooter mit Sitz ist der Akku. Hierbei entscheiden sich die Hersteller aktuell bevorzugt zwischen Nickel-Metallhybrid-Akkus, Lithium-Eisenphosphat-Akkus und Lithium-Ionen-Akkus. Wichtig ist bei einem Vergleich der Akkus verschiedener Angebote nicht nur auf die Ladezeiten und Reichweiten zu achten.

Ebenso aussagekräftig ist die Angabe der ungefähren Ladezyklen. Diese liegt bei Lithium-Eisenphosphat-Akkus bei etwa 1200 Ladezyklen und Lithium-Ionen-Akkus bei 1500 Ladezyklen. Nach Erreichen dieser Zahl ist davon auszugehen, dass der Akku langsam gewechselt werden muss, da ansonsten die Zeiträume zwischen dem Nachladen immer kürzer sind und somit die Reichweite schwindet.

Für den Wechsel sollte der Akku leicht zu entfernen sein. Das hat den Vorteil bei längeren Strecken einen zweiten Akku mitzunehmen und diesen bei nachlassender Leistung unkompliziert zu wechseln.

Die Leistung

Die benötigte Leistung hängt sehr stark davon ab, welche Strecken Sie befahren möchten. Gerade Strecken benötigen weniger Leistung als Steigungen. Zu unterscheiden ist zudem zwischen der Nennleistung und der Spitzenleistung. Letztere kann nur über Teile der Strecke erbracht werden, da ein dauerhafter Höchstbetrieb die Scooter überfordern würde. Die Nennleistung ist dagegen ein Hinweis, welche Leistung die Kleinkrafträder auch über einen längeren Zeitraum erbringen können.

Fazit

Ein elektrischer Roller mit Sitz ist eine umweltfreundliche Alternative zu Mofa und Co.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h sind die Kleinkrafträder in der Stadt eine gute Option das Auto stehenzulassen oder auch überfüllten Bussen zu entkommen.

Nicht vergessen werden sollte hierbei jedoch die eigene Sicherheit, sodass allein die Optik und das Design nur am Rand eine Rolle spielen. Stimmen Qualität und Sicherheit überein ist dies schlussendlich auch für den Fahrspaß ein Gewinn.

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